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(c) Alpkan

ALPKAN

Freitag, 25. Juni 2021, 19:00 - 22:00
Gasthof Mader, Lest

Musik von Irgendwo zwischen Alpen und Balkan mit ihrem Debütalbum „Hoas is!“

Es klingt nach Volksmusik, aber oh nein – was ist denn das?! Die fünf Musikanten von Alpkan wissen wohl oft selbst nicht ganz genau, was sie da reitet – Akkorde purzeln durcheinander, die Tonleitern werden von Dur in Gipsy-Skalen verschoben, altbekannte traditionelle Ohrwürmer wie „Oide gstorbm“ oder „Kannst Du Knödel kochen“ erscheinen in neuem Gewand – funken, rocken oder rotzen, aber auch immer mit einem Funken Humor, mit einem Augenzwinkern und einem Schuss Satire. Aber es ist Volksmusik. Ganz zum Trend passend würde man heute eventuell „Neue Volksmusik“ dazusagen. „Musik soll einfach Spaß machen“ erklärt Doktor Kastler das Selbstverständnis der Gruppe. Er spielt Trompete, manchmal auch Flügelhorn oder Kornett und singt. Singen tun eigentlich alle fünf. Sein Bruder Bernhard „El Castlero“ spielt Posaune und Tenorhorn und zeichnet für das ein oder andere Arrangement verantwortlich. Es bleibt aber genug Platz für Improvisationen bei Alpkan, den auch Herr Stockinger an der Tuba oder Stereo Gaina an der Gitarre zu nutzen wissen. Der fünfte Mann im Bunde ist Schlagzeuger Sherwig „Shegovic“ Hinnerl, der mit seinen tanzbaren, monotonen Beats auch mal Anleihen aus dem Techno nimmt. Aber es ist Volksmusik. Wenn bei „Schöner Grüner Gartenzaun“, ein Abgesang auf „Nachbarn“ das Gstanzlsingen auf überraschende Weise eine Neuauflage erlebt oder auch bei „Schuach“ eine wahrscheinlich vollständige Aufzählung aller Schuharten dieser Welt rezitiert wird, ist spätestens jede Klarheit beseitigt – es ist Alpkan.

El Castlero (Posaune, Tenorhorn, Gesang) – Stereo Gaina (Gitarre, Gesang) – Herr Stockinger (Tuba, Gesang)
Doktor Kastler (Trompete, Flügelhorn, Kornett, Gesang) – Sherwig „Shegovic“ Hinnerl (Schlagzeug, Gesang)

www.alpkan.at

„Die Perger Crossover-Artisten Alpkan (Eigendefinition: „Musik von irgendwo zwischen Alpen und Balkan“) taugen längst zum Hauptact, heizen aber die laue Sommernacht unter anderem mit „Schuach“, „Knödl“ und einer verführerischen „Rosamunde“-Adaption an.“

Peter Grubmüller in den OÖN (über den LaBrassBanda-Support), 10.8.2020

Debütalbum „Hoas is!“

Tickets
zugewiesener Sitzplatz 18,00 € / Ticket Tickets nicht mehr verfügbar